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Diving @ The Great Barrier Reef (9.-11.4.2012)

Nun sind knapp zwei erlebnisreiche Wochen mit StevO im Litchfield und Kakadu National Park im Northern Territory vergangen. Die Ostküste darf bei einem Australien Aufenthalt natürlich keinesfalls fehlen und darum gehts nun weiter mit dem Billigflieger nach Cairns in Queensland. Damit ja nicht langweilig wird treffen wir dort Magic P1450359.jpgmit seiner Freundin Marion, die gerade den weiten Weg von der Schweiz hinter sich haben, und Jonas, der ebenfalls in Perth die Sprachschule besucht hat. Nach wenigen Tagen Party machen, Sonne geniessen und einigen, teils erfolgreichen, Wakeboard-Versuchen kam als Nächstes das Great Barrier Reef ins Visier. So haben wir alle beschlossen einen zwei bzw. drei Tages Tauchtrip auf dem Schiff, der Kangaroo Explorer, zu verbringen. Da ich den Open Water bereits schon habe, entschloss ich mich zusammen mit Marion meine bevorstehenden zehn Tauchgänge mit der SSI Advanced Adventurist Prüfung zu ergänzen.

Alle Bilder des Liveaboard Trips gibts in meinem Picasa Album.

Tagesablauf auf der Kangaroo Explorer

Das Programm war eher locker teilweise aber auch sehr intensiv. Morgens um 05:15 ist der erste WakeUp Call. 15 Minuten später folgt der Zweite für die Schlafmützen, die noch im warmen Bettchen liegen. 06:10 bereits der erste Tauchgang ohne Morgenessen. P1450558.jpgDieses folgt anschliessend. Danach ein weiterer Tauchgang vormittags, einer nachmittags und um den Tag schön abklingen zu lassen folgt ein Nacht-Tauchgang. Letzteres war für mich absolutes Neuland als auch Highlight zugleich. Beim WakeUp Call stand bereits schon der Kameramann neben der Türe um die verschlafen dreinblickenden Gesichter aufzuzeichnen. Hat bei mir jedenfalls nicht geklappt. Am zweiten Morgen stand ich bereits schon vor der Türe und verpasste dem Anklopfer wohl den Schreck des Lebens. Mit soviel Energie um diese unchristliche Zeit hat wohl keiner gerechnet.

Say Cheese

_MG_0101.jpg Beim morgendlichen Tauchgang war ich erstaunt wie schnell die Sonne aufging. Unter Wasser herrschte bereits schon Hochbetrieb. Die Sicht war stets perfekt (>20m). Man konnte zur Mittagszeit auch Schnorcheln gehen und man sah fast ebenso viele Fische wie beim Tauchen. Bei den Tauchgängen wurde ich für die von mir gewählten Spezialitäten für die Advanced Prüfung geschult. Unterwasserfotografie, Navigation, Deep Dive (30m), Meereskunde und der Night Dive. Persönlich fand ich das Fotografieren unter Wasser das Anspruchsvollste. Stets den Körper und die Kamera ruhig halten um scharfe Bilder hinzukriegen. Die Lichtverhältnisse sind unter Wasser ebenfalls schwierig. Einerseits hat man weniger Licht unter Wasser und man muss vielmehr auf den optimalen Aufnahmewinkel achten. Andererseits verlieren die Farben schnell an Gewicht. Rot wird dabei am stärksten absorbiert und die Bilder wirken oft fad. Da ich keinen Rotfilter vor der Linse hatte und man keinen Live Weissabgleich machen konnte, wirken die Bilder manchmal farblos.

Wo ist Nemo?

Die Meereskunde war irgendwie verwirrend. Nach einer kurzen Einführung wie das Great Barrier Reef vermutlich entstanden ist wurden mir und meinem Buddy Marion mehrere Schablonen mit aufgedruckten Fischen und Pflanzen in die Hände gedrückt. P1450650.jpgDie Aufgabe war, einige dieser Arten unter Wasser zu finden und als Beweis zu fotografieren. Keine Zeit die gesuchten Arten vorher zu studieren. Kamera packen und ins Wasser. Wir hatten echt Mühe die Zielobjekte zu finden, hatten auch keine Ahnung wo man suchen soll. Zugleich mussten wir auch sparsam mit unserer Luft umgehen für einen möglichst langen Tauchgang um somit mehr Zeit für die gewünschten Aufnahmen zu haben. Erstaunlich was man so alles an einem Ankerstein kleben sieht. Da konnten wir auf ein Mal fast die Hälfte der gesuchten Pflanzen abknipsen.

Haste einen Rausch?

P1450690.jpg Am zweiten Morgen kam ich erst recht nicht auf die Höhe. 05:30 Uhr, Deep Dive auf unter 30m war angesagt. Bei dieser Tiefe wurden mir Rechenaufgaben gestellt, Koordination und Orientierung geprüft um zu ermitteln ob ich in einem Tiefenrausch verfallen bin. Eine Stickstoff-Narkose, auch Inert-Narkose genannt, kann bereits bei einer Tiefe von 30m vorkommen. Heute geht man davon aus, dass diese Nervenzellen in ihrer Funktion durch den gelösten Stickstoff in dieser Tiefe gestört werden. Dies wirkt sich aus indem der Taucher in seinem Urteilsvermögen stark eingeschränkt werden kann, visuelle und physische Einschränkungen bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein typisches Phänomen, welches sehr irrational wirkt, ist, wenn der Taucher in dieser Tiefe seinen Regulator aus dem Mund nimmt. Zum Glück war ich beim Test nicht von der Narkose betroffen und konnte die Tests mit Bravur meisten. Aber Achtung: Dies heisst nicht, dass ich nun immun gegen den Tiefenrausch bin. Dies hängt immer von der individuellen körperlichen Verfassung und aktuellem Zustand ab.

Tag & NachtP1450400.jpg

Ich hätte nie gedacht, wie interessant ein Nachttauchgang sein kann. Die meisten Fische schlafen in der Nacht. Sie können zu dieser Zeit kaum etwas sehen und sind leichte Beute. Deshalb verstecken sie sich unter Steinen, Riffspalten oder Höhlen. Aber dennoch steht nicht alles still. Einige Fische sind munter auf der Jagd. Ein kluger wie auch dummer Fisch zugleich war der Red Snapper. Man kann mit der Taschenlampe die Beute des Red Snappers anleuchten. Wenn der fast blinde Snapper diese erspäht beginnt er seine Jagd. Um ihn zu unterstützen muss man jedoch die Beute bei ihrer Flucht mit der Taschenlampe verfolgen. Mit etwas Glück frisst der Snapper sein Opfer vor den Augen des Tauchers. Wir haben es immerhin geschafft beim einten Nachttauchgang 2.5 Fische von Red Snappern fressen zu lassen. Der halbe Fisch dadurch, weil er nur angeknabert wurde.
Interessant war die Erkenntnis, dass ich in der Dunkelheit sparsamer mit der Luft umgehen. Irgendwie scheine ich mich wohl vom ruhigen nächtlichen Treiben in der Unterwasserwelt mehr zu entspannen.

Und wie weiter?

P1450710.jpgDie Ausbildung ist nach 3 Tagen und zwei Nächten auf der Kangaroo Explorer zu Ende. Die Tauchgänge habe ich pflichtbewusst ins Log-Buch eingetragen. Nun bin ich bereit für mehr Tauchgänge. Wer weiss, vielleicht nehme ich mir den Rescue Diver ins Visier für die nahe Zukunft.

St. Patricks day and some people sitting on a bus…

It was St. Patricks day and also my last day in Perth. I was heading down to Northbridge on a Transperth bus to celebrate my finished CAE exam. I was bored to death because I was the only passenger.
My boredom vanished quickly when after a few minutes some crazy ozzies jumped in and started a medley. For unknown reasons the bus driver didn’t really enjoy the show 😉

Southwest Australia (16.-19.02.2012)

On my second trip outside of Perth I’ve headed down to the southwest with ten travel mates from my school. We explored the wilderness and untouched nature with a reliable and comfy 12 seater Toyota HiAce. Being old also has its advantages: You don’t need to pay extra if you’re over 25 and usually you may have the D1 category in your driving licence which enables you to drive buses up to 15 passengers. Yaaay, I’m feeling much younger now 🙂

Our journey started at Wednesday afternoon, which lasted three and a half days, till Sunday evening. Hence, as you might assume, we had to bunk off school for two days 🙁 Anyway, after we sweat the alcohol from last night out of our bodies, we were ready to start.

To see all the pictures of the trip you can visit my Picasa album.

Day 1 – Albany

A 430 km drive to Albany. I’m still very amazed that you can drive on a straight road without oncoming traffic for hours. You can only hope that your car will not break down. Finally we arrived in Albany. Established in 1826, shortly before Perth, it is the oldest European settlement in WA and has a population of 25’000.
We checked-in at the Backpackers, cooked a huge amount of spaghetti and went out to a nearby pub. Although its rather small size, I think it can hold up to 50 persons, it had two security guards. No wonder is the alcohol so expensive here if almost every pub needs to employ security staff.
We started telling jokes after we had been drinking a couple of beers. It was a memorable night, very amusing and I didn’t laugh that much since a long time. Just to mention phrases like “Nei, das isch super” or “Kaffi-Creme”.

Day 2 – Augusta

100212 1011-007.jpg The next day started early in the morning. Our schedule was very tight. We drove to the Torndirrup National Park, which lies 15 km further south of Albany, to see The Gap and The Natural Bridge. These spectacular rock formations, which also provide a beautiful view to the windswept rugged coastline, has been created by the massive power of the Southern Ocean.

100212 1311-030.jpg We continued to the William Bay National Park, 80 km further west of Torndirrup. This place is known for its picturesque beaches, untouched coastlines and the Elephant Rocks & Elephant Caves. The intense colors and lack of tourists amplified the breathtaking atmosphere. I got sentimental because I wanted so badly to share this beautiful moment with my girlfriend, who I hadn’t already seen for six weeks. Elephant Rocks, as the name suggests, look like a herd of elephants in the midst of shallow water.

100212 1533-063.jpg Time was our biggest enemy but we managed it somehow to visit the Valley of the Giants in the Walpole Wilderness Area, which is 40 km further west of William Bay. A highlight in there is the Tree Top Walk, on which you can walk literally between the tree crowns of 400-year-old giants in a height up to 40 meters. If you experience fear of heights you will either get rid of your phobia or crap your pants.

After finishing our walk we headed towards Augusta. Twilight was approaching fast and we had to drive very carefully as animals moving unexpectedly on roads. Particularly in twilight or during the night kangaroos ave very active and are crossing the roads more frequently. After driving further 240 km we finally arrived in Augusta around 9:30 pm. Having checked-in at our lovely YHA, we looked for somewhere to have dinner. Augusta’s population is about 1300, therefore we had no much choice. We found a big restaurant, which was close to where we stayed, but unfortunately the kitchen had already closed. However, Joel, hungry as he was, spotted some leftovers of salad from one of the staff members and asked him I he could eat it up. The cooks had mercy on us and offered us a great deal. They would warm up any leftovers from a previous wedding ceremony and just charge us 20$ in total so that they could buy another beer for themselves. They served tons of meat, filled up with vegetables, and also various salads. A perfect deal: A big dinner for 11, not more than 2$ per person. Afterwards, we all went back to our fantastic, comfortable and low priced hostel, the Baywatch Manor YHA, which I can strongly recommend for backpackers.

Day 3 – Bunbury

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After having an extensive breakfast we continued our trip to visit the stunning crystal wonderland Lake Cave in Margaret River. To enter the cave first you need to stroll down about 350 steps between ancient Karri trees rising up to 50 meters into the sky. I mounted my Canon 50mm f/1.8 lens and hoped that I could take a good shoot of the crystalline beauty in extremely low-light conditions. However, this wasn’t an easy task. Without a tripod you have usually no chance at all. But with a bit of improvisation I managed to built a stable fixture with my lens hood 🙂

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Check out the picture, I really think that I achieved the task successfully. Afterwards we walked to a nearby beach, where a bunch of surfers tried to catch the two meters waves, which in my opinion were to powerful.

Later on we drove to Bunbury, which is the 2nd biggest city (or shall I say village) in Western Australia. Quite surprising because compared to the 1.6 million metropolis Perth, Bunbury has only 30000 inhabitants. Different cities, different manners. We stranded in a rock pub which had a clientele of all ages. Starting from 18 years up to probably 50+. Surprisingly, women are used to grab and squeeze men’s bottom cheeks without hesitation, especially the elderly. Despite that Bunbury lies to the south of Perth, which implies lower temperatures, the chicks wore shorter skirts than their fellow citizen from the state’s capital. After having an enjoyable night in the pubs we went back to the Youth Hostel and headed back to Perth on the following day. Ah, almost forgot to mention it. If you want to eat delicious pizzas in Bunbury, have a look at Bianco’s Gourmet Pizza. I will never forget the lovely taste.

Your greatest enemy in the ocean

You might suspect that sharks, poisonous jellyfishes or crabs are the greatest natural enemies for swimmers and surfers.

Ocean-related fatality statistics, however, disprove this assumption. Underwater animals, like the scary white shark, are not the main reason for most casualties. Between five and 15 people are killed by sharks worldwide.

However, the number of casualties by rip currents ranks second after heat-related deaths. Surf Life Saving Australia (SLSA) estimates that between 80 and 90 people drown every year due to rip currents along Australian coastlines. They are responsible for 80 % off all surf zone rescues.

On my first day in Australia, my host-family informed me how dangerous a rip current can be. I already knew that Aussies prefer to drive on the wrong lane, but rip currents, what’s that?

A rip current, also referred to as a rip, is a moving current of water, sometimes strong or fast flowing. It will usually start near the shoreline and flow into the open deep water. It may feel like you are in a fast moving flow of water, like being in a river or you may not notice it at all.
Dragging people away from the beach, rip currents can be extremely dangerous. They often lead to drowning when swimmers attempt to fight against the current, become exhausted and begin to panic. Rips are not undertow, therefore they don’t pull people under water.

Copyright by www.ripcurrents.com.auIf you get caught in a rip current, don’t panic and don’t try to swim against the current. Raise your arm to call for assistance, while floating to conserve your energy. If you are confident, escape the current by swimming parallel to the beach. When free of the current, swim at an angle (away from the current) toward shore. Breaking waves can assist you back to shore.
To get a better understanding of rip currents and professional advice how to escape them just check out the SLSA and USLA websites and the following two movies.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=M9OMIKsTuqY[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FezsFM5AEsM[/youtube]