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PADI Rescue Diver & EFR @ Perhentian Island

Die Reise geht langsam dem Ende zu. Noch knapp 10 Tage und dann geht’s wieder zurück in die Schweiz. Sabrina hatte leider bis zum heutigen Tage keine Tauchausbildung gemacht und das wollte ich natürlich noch ändern 😉
Auf der Trauminsel Langkawi in Malaysia haben wir ein schweizer Pärchen kennengelernt. Sie wollten ebenfalls den PADI Open Water machen und sie inspirierten uns unseren geplanten Trip durch Malaysia komplett umzusztellen und mit Ihnen nach Pulau Perhentian Kecil zu reisen um gemeinsam zu tauchen.
Sabi fühlte sich etwas unwohl was das Tauchen anbelangte. Den Discovery Dive, den sie in Vietnam gemacht hatte war eher schreckerregend statt vertrauenerweckend. Dort hatte sie nämlich keine detaillierte Schulung gekriegt und musste dem Material sozusagen blind vertrauen. Da hätte ich persönlich auch meine Bedenken gehabt. Dies sollte nun ganz anders aussehen und ich brachte Sabrina dazu sich für den Open Water anzumelden.
Damit mir nicht langweilig wurde währenddessen sie ihre Ausbildung absolvierte, gönnte ich mir die PADI Rescue Diver und Emergency First Responder (Nothelferkurs) Ausbildung für drei Tage. Fun Dives wollte ich anschliessend mit Sabi machen, sobald sie ihr Zertifikat in der Tasche hatte.

Mentale Stärke ist gefragt

Der einmonatige Ramadan wurde am Ende mit einem grossen Fest abgeschlossen. Darum war es sehr schwierig für unser gewünschtes Datum von der Westküste zur Ostküste zu gelangen. Schliesslich hatten wir es geschafft einen Busanbieter zu finden. Wir mussten zwar zwei Mal mitten in der Nacht umsteigen aber wir erreichten unser Ziel immerhin “nur” mit einem Tag Verspätung. Zum guten Glück kamen wir schon um 8 Uhr früh an. Die Hotels waren praktisch alles ausgebucht und wir konnten mit Glück ein nettes Bungalow finden. Eine Stunde später waren wir schon in der Tauchschule und fingen unseren Unterricht an. Da ich einen Tag zu spät kam sollte ich die ersten Kapitel am anschliessenden Abend nachbüffeln.

Schade, denn dadurch habe ich am ersten Schultag schon mal total versagt. Als wir von unseren gespielten Notfallübungen mit dem Boot zur Schule zurückfuhren, sprangen plötzlich zwei Insassen vom Boot ins Wasser und schrien um Hilfe. Das Ganze war natürlich gestellt. Nun wurde ich zusammen mit dem anderen Schüler, der übrigens erst 17 Jahre alt war, zur Hilfeleistung gefordert. Der andere Schüler sprang dann mal ins Wasser und ich wusste nicht wie weiter und machte es ihm nach. Grosser Fehler!!! Das habe ich aber am Abend beim Nachbüffeln erst erfahren.

Sobald ich ohne Flossen, Maske, Schnorchel und der ganzen Tauchausrüstung ins Wasser hinein sprang, fing der ganze Ärger erst richtig an. Dem Mitschüler befahl ich zu der “ertrinkenden” Frau, die natürlich total panisch um sich schlug, zu schwimmen und ihr zu helfen. Ich widmete mich meinem Instruktor zu, da er schwerer und grösser war und vermutlich eine Spur zu anstrengend für meinen Mitschüler gewesen wäre. Nun, mein Ausbildner wollte es mir auf die harte Tour beibringen. Er schlug dauernd um sich, versuchte mich unters Wasser zu kriegen und mich zu packen. Ich konnte mich mit den gelernten Techniken jeweils von einer sicherer Distanz aus von ihm entfernen. Aber nach einiger Zeit dachte ich mir ich müsse ihn doch endlich mal retten, tauchte unter Wasser und versuchte ihn von hinten zu packen und somit an der Oberfläche zu beruhigen. Sense, sobald ich ihn von hinten packte und zur Oberfläche schwamm nahm er mich in den Schwitzkasten. Kein Wunder, er hatte ja keine Tauchflasche am Rücken und deshalb funktionierte mein Trick um ihn festzuhalten nur teilweise.

In den Klauen des Opfers

Nun kam der anstrengendere Part: Zwar hatte ich den Taucher fest im Griff, er mich aber auch. Er benutzte meinen Körper regelrecht als Schwimmring und drückte mich dadurch immer wieder nach unten. Am Anfang war das keine grosse Sache, da ich genügend lange die Luft anhalten konnte. Aber nach jedem weiteren Versuch mich zu befreien kam ich schnell aus der Puste. Mein Mund war immer knapp über der Wasseroberfläche und jedesmal wenn eine Welle kam, bekam ich eine schöne Nasenspülung. Ich hatte immer mehr Mühe nach Luft zu schnappen. Auch wenn es nur eine Übung war, diese Situation strapazierte meine Nerven gewaltig. Ich wusste genau, dass im Ernstfall diese unvorteilhafte Lage mein sicheres Ertrinken bedeuten würde. Ich realisierte wie schnell aus einer vermeintlich ungefährlichen Situation innerhalb von wenigen Sekunden das eigene Leben in Gefahr stehen konnte. Mein Ausbildner lies mich dann los und erklärte uns anschliessend unsere gemachten Fehler. Ich büffelte die ersten Kapitel am Abend nach und wusste, dass praktisch alles was ich gemacht habe falsch war. Darin stand ganz gross

Stop, Breathe, Think, Act

Ich hatte mich direkt für den letzten Schritt entschieden, nämlich ins Wasser zu springen. Die ersten drei Schritte hätten mir geholfen die Lage zu analysieren und mit Scharfsinn entsprechende Rettungsmassnahmen einzuleiten. Ganz nach dem Motto: Safety first! Ganz einfach wäre gewesen, wenn ich vom Boot aus einen Schwimmring mit Seil zum Opfer geworfen hätte. Oder den Kapitän aufgefordert zur Unglücksstelle zu fahren und die Taucher mit einer Verlängerung (Stab, Seil, …) an Bord zu ziehen. Wenn alles nichts hilft, so sollte man erst dann die Möglichkeit ins Wasser zu springen in Erwägung ziehen. Aber immer mindestens mit Flossen, Maske und Schnorchel. Viel besser, man hat Zeit um seine Tauchausrüstung anzulegen, da man in diesem Fall die Tarierweste (BCD) für einen wesentlich erhöhten Auftrieb und die Luftflasche zum atmen sich als grosse Unterstützung erweisen. Können BCD und Luftflasche nicht angezogen werden, so mindestens etwas für den Auftrieb mitnehmen (Rettungsring, Benzinkanister, Tankflasche, Luftmatratze). Dies sind alles Gegenstände welche man der Person in Not reichen kann. Diese können sich daran festhalten und sich somit gegen Erschöpfung und Ertrinken schützen. Hat man nichts von alledem, so bleibt man auf sicherer Distanz zum Opfer und versucht dieses zu beruhigen. Im schlimmsten Falle wartet man solange bis das Opfer erschöpft oder bewusstlos ist und unter Wasser geht um es erst dann mit den entsprechenden Abschlepptechniken an eine sichere Stelle zu bringen.

Gut, muss ja gelernt sein. Habe im Nachstudium meine Fehler erkannt und die nächsten zwei gestellten, aber dennoch überraschend aufgetretenen, Notsituationen konnten wir dann besser meistern.

Fazit

Nun fühle ich mich viel sicherer im Wasser. Mit der Ausbildung, wie man Notsituationen erkennen, vermeiden oder damit umgehen kann geben einem zusätzliche Sicherheit im Wasser. Ich weiss, dass ich (hoffentlich) nicht hilflos ausgeliefert bin, wenn jemand (oder ich selber) in Not ist und man weiss was man tun kann um zu helfen. Denn: Jegliche Hilfe ist besser als keine Hilfe!
Und der zusätzliche Nothelferkurs war eine gute Auffrischung, damit man auch über Land in Notsituationen Hilfe leisten kann.

So, nun genug von Ausbildung. Das nachfolgende Video zeigt meinen ersten Fun Dive, den ich mit Sabrina als Buddy machen durfte. Jegliche Angst, die sie vor dem Tauchen hatte ist nun verflogen. Ihr gefällt’s, es macht ihr Spass und nun schwärmt sie schon davon mit mir im roten Meer zu tauchen 😉

Diving @ The Great Barrier Reef (9.-11.4.2012)

Nun sind knapp zwei erlebnisreiche Wochen mit StevO im Litchfield und Kakadu National Park im Northern Territory vergangen. Die Ostküste darf bei einem Australien Aufenthalt natürlich keinesfalls fehlen und darum gehts nun weiter mit dem Billigflieger nach Cairns in Queensland. Damit ja nicht langweilig wird treffen wir dort Magic P1450359.jpgmit seiner Freundin Marion, die gerade den weiten Weg von der Schweiz hinter sich haben, und Jonas, der ebenfalls in Perth die Sprachschule besucht hat. Nach wenigen Tagen Party machen, Sonne geniessen und einigen, teils erfolgreichen, Wakeboard-Versuchen kam als Nächstes das Great Barrier Reef ins Visier. So haben wir alle beschlossen einen zwei bzw. drei Tages Tauchtrip auf dem Schiff, der Kangaroo Explorer, zu verbringen. Da ich den Open Water bereits schon habe, entschloss ich mich zusammen mit Marion meine bevorstehenden zehn Tauchgänge mit der SSI Advanced Adventurist Prüfung zu ergänzen.

Alle Bilder des Liveaboard Trips gibts in meinem Picasa Album.

Tagesablauf auf der Kangaroo Explorer

Das Programm war eher locker teilweise aber auch sehr intensiv. Morgens um 05:15 ist der erste WakeUp Call. 15 Minuten später folgt der Zweite für die Schlafmützen, die noch im warmen Bettchen liegen. 06:10 bereits der erste Tauchgang ohne Morgenessen. P1450558.jpgDieses folgt anschliessend. Danach ein weiterer Tauchgang vormittags, einer nachmittags und um den Tag schön abklingen zu lassen folgt ein Nacht-Tauchgang. Letzteres war für mich absolutes Neuland als auch Highlight zugleich. Beim WakeUp Call stand bereits schon der Kameramann neben der Türe um die verschlafen dreinblickenden Gesichter aufzuzeichnen. Hat bei mir jedenfalls nicht geklappt. Am zweiten Morgen stand ich bereits schon vor der Türe und verpasste dem Anklopfer wohl den Schreck des Lebens. Mit soviel Energie um diese unchristliche Zeit hat wohl keiner gerechnet.

Say Cheese

_MG_0101.jpg Beim morgendlichen Tauchgang war ich erstaunt wie schnell die Sonne aufging. Unter Wasser herrschte bereits schon Hochbetrieb. Die Sicht war stets perfekt (>20m). Man konnte zur Mittagszeit auch Schnorcheln gehen und man sah fast ebenso viele Fische wie beim Tauchen. Bei den Tauchgängen wurde ich für die von mir gewählten Spezialitäten für die Advanced Prüfung geschult. Unterwasserfotografie, Navigation, Deep Dive (30m), Meereskunde und der Night Dive. Persönlich fand ich das Fotografieren unter Wasser das Anspruchsvollste. Stets den Körper und die Kamera ruhig halten um scharfe Bilder hinzukriegen. Die Lichtverhältnisse sind unter Wasser ebenfalls schwierig. Einerseits hat man weniger Licht unter Wasser und man muss vielmehr auf den optimalen Aufnahmewinkel achten. Andererseits verlieren die Farben schnell an Gewicht. Rot wird dabei am stärksten absorbiert und die Bilder wirken oft fad. Da ich keinen Rotfilter vor der Linse hatte und man keinen Live Weissabgleich machen konnte, wirken die Bilder manchmal farblos.

Wo ist Nemo?

Die Meereskunde war irgendwie verwirrend. Nach einer kurzen Einführung wie das Great Barrier Reef vermutlich entstanden ist wurden mir und meinem Buddy Marion mehrere Schablonen mit aufgedruckten Fischen und Pflanzen in die Hände gedrückt. P1450650.jpgDie Aufgabe war, einige dieser Arten unter Wasser zu finden und als Beweis zu fotografieren. Keine Zeit die gesuchten Arten vorher zu studieren. Kamera packen und ins Wasser. Wir hatten echt Mühe die Zielobjekte zu finden, hatten auch keine Ahnung wo man suchen soll. Zugleich mussten wir auch sparsam mit unserer Luft umgehen für einen möglichst langen Tauchgang um somit mehr Zeit für die gewünschten Aufnahmen zu haben. Erstaunlich was man so alles an einem Ankerstein kleben sieht. Da konnten wir auf ein Mal fast die Hälfte der gesuchten Pflanzen abknipsen.

Haste einen Rausch?

P1450690.jpg Am zweiten Morgen kam ich erst recht nicht auf die Höhe. 05:30 Uhr, Deep Dive auf unter 30m war angesagt. Bei dieser Tiefe wurden mir Rechenaufgaben gestellt, Koordination und Orientierung geprüft um zu ermitteln ob ich in einem Tiefenrausch verfallen bin. Eine Stickstoff-Narkose, auch Inert-Narkose genannt, kann bereits bei einer Tiefe von 30m vorkommen. Heute geht man davon aus, dass diese Nervenzellen in ihrer Funktion durch den gelösten Stickstoff in dieser Tiefe gestört werden. Dies wirkt sich aus indem der Taucher in seinem Urteilsvermögen stark eingeschränkt werden kann, visuelle und physische Einschränkungen bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein typisches Phänomen, welches sehr irrational wirkt, ist, wenn der Taucher in dieser Tiefe seinen Regulator aus dem Mund nimmt. Zum Glück war ich beim Test nicht von der Narkose betroffen und konnte die Tests mit Bravur meisten. Aber Achtung: Dies heisst nicht, dass ich nun immun gegen den Tiefenrausch bin. Dies hängt immer von der individuellen körperlichen Verfassung und aktuellem Zustand ab.

Tag & NachtP1450400.jpg

Ich hätte nie gedacht, wie interessant ein Nachttauchgang sein kann. Die meisten Fische schlafen in der Nacht. Sie können zu dieser Zeit kaum etwas sehen und sind leichte Beute. Deshalb verstecken sie sich unter Steinen, Riffspalten oder Höhlen. Aber dennoch steht nicht alles still. Einige Fische sind munter auf der Jagd. Ein kluger wie auch dummer Fisch zugleich war der Red Snapper. Man kann mit der Taschenlampe die Beute des Red Snappers anleuchten. Wenn der fast blinde Snapper diese erspäht beginnt er seine Jagd. Um ihn zu unterstützen muss man jedoch die Beute bei ihrer Flucht mit der Taschenlampe verfolgen. Mit etwas Glück frisst der Snapper sein Opfer vor den Augen des Tauchers. Wir haben es immerhin geschafft beim einten Nachttauchgang 2.5 Fische von Red Snappern fressen zu lassen. Der halbe Fisch dadurch, weil er nur angeknabert wurde.
Interessant war die Erkenntnis, dass ich in der Dunkelheit sparsamer mit der Luft umgehen. Irgendwie scheine ich mich wohl vom ruhigen nächtlichen Treiben in der Unterwasserwelt mehr zu entspannen.

Und wie weiter?

P1450710.jpgDie Ausbildung ist nach 3 Tagen und zwei Nächten auf der Kangaroo Explorer zu Ende. Die Tauchgänge habe ich pflichtbewusst ins Log-Buch eingetragen. Nun bin ich bereit für mehr Tauchgänge. Wer weiss, vielleicht nehme ich mir den Rescue Diver ins Visier für die nahe Zukunft.

Scambodia – von Thailand nach Kambodscha

Hello Sir, Motobike?

Wir sind uns schon Einiges gewohnt nach knapp drei Monaten Backpacking durch Südostasien. Es fing ja schon in Vietnam an, wo manipulierte Taxi-Meter bis zu sechs Mal schneller zählten. Erstaunlich wie man bereits nach 15 Minuten Fahrt in einer Stau geplagten Stadt wie Hanoi bereits schon 25.4 km auf dem Zähler hat. Wir haben uns mittlerweile darauf eingestellt, wie wir uns bei solchen Tricks und Maschen verhalten sollen um die Abzocke möglichst zu minimieren.

Unser thailändisches Visum war nur für zwei Wochen gültig anstatt den üblichen 30 Tagen, da wir über den Landweg in das Land eingereist und nicht über den Luftweg. Darum mussten wir das Land spätestens am 24. Juli verlassen um Strafgebühren zu vermeiden.

Darum ein dicht gedrängtes – von einem eintägigen “it’s coming out at both ends” Zwischenfall verzögertes – Programm. Die letzten zwei Tagen waren hauptsächlich damit gefüllt, mit dem Nightsleeper Bus von Chiang Mai nach Bangkok zu gelangen. Anschliessend mit einem überteuerten “VIP” Minivan über die Grenze nach Siem Reap, Kambodscha, wo wir das Weltkulturerbe Angkor Wat mit seinen atemberaubenden und enorm dimensionierten Tempelanlagen besichtigen wollten.

Nach der langen Busfahrt nach Bangkok, die Verspätungen mit sich brachte da einige Zylinder während der Fahrt ausfielen, fielen wir leider einem Scam zum Opfer. Total übermüdet wurden wir mit dem Tuk Tuk in ein angeblich ofizielles TAT (Tourism Authority of Thailand) Reisebüro gebracht. Dort wollte man uns die Fahrt nach Siem Reap für 45 USD andrehen. Ich habe den Preis auf 30 USD runtergehandelt, bis ich anschliessend feststellen musste, dass der ofizielle Preis bei 10 – 12 USD liegt. Naja, muss ehrlich zugeben, das Ganze war genial inszeniert. Ein sehr Vertrauen erweckender und freundlicher Agent, der einem knallhart ins Gesicht lügt ohne zu erröten und vor allem ein gelungen kopiertes Fake-Büro. Man kann ja schliesslich nicht immer gewinnen 😉

Scambodia

Was das Visum für Kambodscha anbelangt liessen wir uns nicht reinlegen an der Grenze zwischen Aranya Prathet in Thailand und Poipet in Kambodscha. Wir hatten bereits vorher in Erfahrung gebracht, dass das Hauptgeschäft in Aranya Prathet aus Visa Scams besteht, wo den unwissenden Touris völlig überteuerte Visa angedreht werden. Man hört von eingeweihten Bus- und Tuk Tuk Fahrern, die einem zu ausserordentlich gut nachgeahmten Visa-Büros bringen, wo einem alles Mögliche vorgelogen wird um das Visum zu kaufen. Um sich ein genaueres Bild zu machen empfehle ich diesen Blog-Artikel.

So wurden wir nach ca. vier Stunden Fahrt von Bangkok kurz vor der Grenze an einer Raststätte abgeladen. Dort sassen bereits ca. 20-30 Touris, die zu Mittag assen. Eine freundliche Dame drückte uns ein Gesuchsformular für ein Visum in die Hand. Ich habe die sie gefragt, wieviel den das Visum kostet und ihre Antwort war 1300 Baht (43 USD). Als ich ihr sagte das Visum koste 20 USD hat sie geantwortet es sei nicht möglich an der Grenze mit Dollars zu bezahlen. Wir entgegneten ihr, dass wir sowieso in Baht zahlen wollen. Da hat sie geantwortet, das Visum koste 1000 Baht (auf einmal 300 Baht weniger) oder eben 20 USD, aber es sei nicht möglich mit $ zu zahlen. Wir standen auf und forderten höflich, wie uns versprochen wurde, direkt zur Grenze geführt zu werden. Ich bin dann zu den Touris gegangen und habe ihnen gesagt der ofizielle Preis sei 20 USD. Noch bevor ich weiterreden konnte, kam ein Mann zu uns und fragte ob er uns helfen könne. Ich antwortete ihm er solle uns bitte zur Grenze bringen damit wir ein Visum kriegen. Er antwortete harsch wir sollen jetzt, auf gut Deutsch, die Klappe halten. Er sei nicht für Visaanfragen zuständig sondern für den Transport. Wir entgegneten ihm, dass seine Antwort nicht angemessen wäre für sein angebliches “Can I help you?” Hilfsangebot. Er erwähnte erneut wir sollen jetzt schweigen und ihn ausreden lassen. Ja gut, wir wollen ja schlussendlich in Siem Reap ankommen also haben wir nichts mehr gesagt. Da war er auf einmal super freundlich und sagte er würde uns jetzt mit dem Tuk Tuk zur Grenze bringen. Logisch war er aufgebracht, wir bedrohten ihm ja sein Tageseinkommen.

Google, wo bin ich?

Als wir an der Grenze ankamen hatten wir das Problem, das wir nicht mal wussten ob wir an der Grenze waren. Ein riesiger Markt, ein grosses Casino, viele Schilder ausschliesslich in Thai beschriftet. Keine Ahnung. Hätte gerne mein Smartphone genutzt um zu sehen wo ich bin aber ich hatte keine Datenverbindung. Zum Glück hatte man uns einen Führer zur Verfügung gestellt, der uns tatsächlich zur thailändischen Grenze brachte. Hätten wir ihn nicht gehabt hätten uns womöglich Dutzende ein Visa andrehen wollen. Als wir einen Stempel im Pass später die Thai Seite verliessen hatten wir immer noch keine Ahnung was genau abläuft. Ein unscheinbares Schild deutete darauf hin, dass eine Richtung für Leute mit Visum, eine für jene ohne Visum und die dritte für Casino-Besucher gedacht sei. Es ist eine übliche Abwechslung vieler Thais am Wochenende über (oder in die?) Grenze zu gehen und sein Vermögen zu verscherbeln. Wir fanden dann endlich die offizielle kambodschanische Visa-Austellbehörde. Aber was uns drin erwartete hätte ich nie für möglich gehalten. Kein Wunder schneidet Kambodscha im aktuellsten internationalen Corruption Perceptions Index (CPI2011) so schlecht ab. Platz 164 von 183. Über dem Schalter hing ein Schild, wo angeschrieben steht ein Visum koste 20 USD. Der Beamte jedoch verlangte tatsächlich 30 USD, da eben noch “gewisse Administrationsgebühren” dazukommen. Ich bin ja nicht naiv, Korruption ist allgegenwärtig. Ich kenne es leider aus meinem Heimatland (nicht die Schweiz).

Scambodian visa

Scambodian visa

Aber so offensichtlich?!? An einer offiziellen Grenze? Das hätte ich nicht erwartet.
Ich hatte aber schon etwas vorgesorgt und nur 1400 Baht (ca. 42 USD) ins Portemonnaie gepackt. Den Rest hatte meine Freundin. Dem Beamten sagte ich dann, ich hätte nicht mehr Geld dabei, ich hätte bereits schon alles an thailändischer Währung ausgegeben, da ich das Geld nicht mehr in Kambodscha benötigen könne. Nach einigen mahnenden Worten wurden wir verdonnert uns hinzusetzten und zu warten. Die Pässe hatten wir nicht mehr, die hat der Beamte uns abgezwackt. Wir wurden langsam nervös, da der Führer und der Bus auf der anderen Seite bereits auf uns warteten. Aber wir blieben cool, spielten die dummen armen Backpacker vor, und nach fünf Minuten kam der Beamte und drückte uns die Pässe mit gültigem Visa (und Autogramm vom Sith höchstpersönlich – möge die Macht mit uns sein ;)) in die Hand.

Gotcha!

Der weisse Tempel

Unsere Kuriosität und Erwartungen waren sehr hoch als wir bereits von mehreren Backpacker in Laos gehört haben wir sollen unbedingt den weissen Tempel (Wat Rong Khun) 13km südlich von Chiang Rai besuchen. Niemand wollte uns verraten was uns dort erwartet und die dadurch erweckte Neugier hinderte uns auch daran im Reiseführer mehr darüber in Erfahrung zu bringen.

FrontviewZum Glück! Als wir nach knapp einer Stunde mit unserem Ein-Gang-Velo den Tempel vom verqualmten Highway 1 (ist halt kein Veloland wie die CH) aus erblickten stieg die Spannung noch mehr an. Die Tempelanlage wirkt durch die weisse Farbe der Mauern surreal, gar märchenhaft.

Als ich mich weiter zum Komplex näherte dachte ich mir es würden womöglich jetzt Elfen und Einhörner herausspazieren. Aber nichts dergleichen, da waren keine edlen Wesen die uns am Eingang willkommen hiessen, sondern verzerrte Kreaturen, die direkt aus der Hölle zu kommen schienen. Dies erweckte einen sehr bizarren Eindruck.

Komplett überrascht von dem was wir vorfanden stellten wir fest, dass es sich hier um einen buddhistisch-hinduistische Tempel handelt. Im Gegensatz zu anderen Tempeln Thailands, begann die Konstruktion dieser Anlage erst 1997 unter der Leitung des berühmten Thai Künstlers Chalermchai Kositpipat. Der 61-jährige Künstler will den Komplex bis voraussichtlich 2070 mit insgesamt neun Bauwekren fertiggestellt haben (Time Magazine). Im Moment leisten ihm 69 Schüler Hilfe dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen.

Ghoulish creatures try to escape hell

Traditionell ist Weiss in Thailand eine Farbe der Trauer, hier wird sie als die Reinheit Buddhas symbolisiert und als Buddhas Weisheit, die hell über der Erde und dem Universum scheint.

Um zum Inneren des Tempels zu gelangen muss man zuerst eine Brücke überqueren, welche den Übergang vom Zyklus der Wiedergeburt zum Raum Buddhas wiederspiegelt. Unterhalb der Brücke befindet sich die Hölle, durchsät mit unzähligen furchteinflössenden Kreaturen und ausgestreckten Händen nach oben zeigend, welche verzweifelt versuchen von der Hölle zu entkommen. Aber ob jemand in den Himmel aufgenommen wird entscheiden die zwei Wächter (soviel ich weiss sollen sie den Tod repräsentieren) am Tor zum Himmel. Bridge and Gate to HeavenHat man die Pforte durchquert (und die Schuhe schön brav ausgezogen und die Kamera versorgt) gelangt man in die Versammlungshalle der Mönche (Ubosot). Im Inneren sind drei von vier Wänden mit aufwendigen und teilweise lebensecht erscheinenden Malereien beschmückt. Die letzte Wand ist noch grau, welche daran erinnert, dass das Bauwerk noch nicht fertiggestellt ist. Die Malereien sind meiner Ansicht ein künstlerisches Meisterwerk. Viele Details in den Bildern beinhalten versteckte Botschaften und indirekte Beziehungen zum irdischen Leben.

9/11 illustrationEin Beispiel illustriert den 9/11 Anschlag. Es ist jedoch nicht ein Flugzeug, welches in den Tower geflogen ist sondern vermutlich ein Angry Bird. Wenn man genauer hinsieht erkennt man vor de rechten Tower Superman, der zur Hilfe eilt. Wir hätten uns womöglich Stunden in der Halle aufhalten können und interpretiert und gegrübelt was all die Bilder bedeuten sollen. Sieht man die Malereien als Ganzes an, so ist ersichtlich das zuunterst das Übel weilt und man im Zyklus der Wiedergeburt langsam nach oben steigt bis man zuletzt erleuchtet wird und man im Nirvana landet. Leider darf man im Inneren keine Fotos machen. Wir waren ebenfalls total überrascht als wir im Innern einen Mönch vorfanden. Wir hätten uns nicht vorstellen können, dass “Geistliche” sich in einem solch “modernen” und bizarren Tempel aufhalten würden, aber dies schien dem Mönch gar nichts auszumachen.

Alles bis ins letzte Details gestaltet. Selbst die Warnschilder entsprechen dem künstlerischen Stil. Das Symbol für das Hundeverbot ähnelt einem Schlangenkopf, neben dem Rauchverbot Schild sind Totenköpfe und vieles mehr. Ein absolutes Muss für jedermann, der sich in Chiang Rai aufhält oder sonst etwas Aussergewöhnliches sehen möchte.

Fliegende Gibbons im Dschungel Laos’

Wenn sogar im Lonely Planet steht, dass es in einer Grenzstadt nichts zu tun gibt, dann sollte man dem auch Glauben schenken.

Bevor Sabi und ich die Grenze zu Thailand überqueren wollten, haben wir einen Halt an der laotischen Grenzstadt Huay Xai gemacht.

Aber was gibt es denn dort zu tun? Nun ja, nebst dem ganzen Grenzhandel wo billige Ware aus China und Thailand verhökert wird, gibt es den sogenannten Gibbon Experience. Wilderei, Abholzung, Raubbau und Abbrennen von landwirtschaftlichen Flächen gehörten zu der Tagesordnung im Bokeo Naturreservat vor einigen Jahren. Dies hat sich zum Glück etwas geändert. Das Projekt konzentriert sich darauf, die Einheimischen davon zu überzeugen ihr Einkommen mit Tourismus statt mit umweltzerstörenden Machenschaften zu sichern. Anstatt die bedrohten Gibbons, die kurz vor der Ausrottung standen, zu jagen, haben sie sich nun darauf konzentriert Baumhäuser zu bauen und sogenannte ‘zip-lines’ quer durch den Dschungel zu verlegen.

Das Ziel ist es Abenteurern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Das Ziel ist es nach mehrstündigem Trekking und mehrmaliges Gleiten auf den zip-lines das Baumhaus zu erreichen. Die längste Zip-Line ist 700m lang, die höchste befindet sich 200m über den darunterliegenden Baumwipfeln und ist vermutlich die effektivste Lösung die eigene Höhenangst zu verlieren 🙂

Das Baumhaus, welches ca. 40m über sicherem Boden steht, erreicht man natürlicherweise nur mittels zip-line. Ein authentisches Robinson Crusoe kommt da in einem hoch. Vor allem WC und Dusche sind ein Highlight: Zwar ist der Eingang zum Klo mit einem Vorhang abgeschottet, aber wenn man einmal drin ist, ist man vollkommen exponiert. Das wohl schönste Panorama, welches ich je während dem Duschen erleben durfte. Die einzigen Gibbons die wir gesehen haben waren leider nur wir selber, da viele Freude und Angst geschrien haben als sie die zip-lines benutzt haben, was umliegende Tiere aufschreckt.

Aber nun genug geschwatzt, überzeugt euch doch einfach mal selber vom Feeling, wenn man in atemberaubender Höhe durch den Dschungel gleitet. Ein absolutes Muss, wobei aber gesagt werden muss, dass die Attraktion total überteuert war und der Service und die Sicherheitsmassnahmen teils sehr zu wünschen liessen. Ihr könnt meine Bewertung auch gerne bei tripadvisor nachlesen.

St. Patricks day and some people sitting on a bus…

It was St. Patricks day and also my last day in Perth. I was heading down to Northbridge on a Transperth bus to celebrate my finished CAE exam. I was bored to death because I was the only passenger.
My boredom vanished quickly when after a few minutes some crazy ozzies jumped in and started a medley. For unknown reasons the bus driver didn’t really enjoy the show 😉

Southwest Australia (16.-19.02.2012)

On my second trip outside of Perth I’ve headed down to the southwest with ten travel mates from my school. We explored the wilderness and untouched nature with a reliable and comfy 12 seater Toyota HiAce. Being old also has its advantages: You don’t need to pay extra if you’re over 25 and usually you may have the D1 category in your driving licence which enables you to drive buses up to 15 passengers. Yaaay, I’m feeling much younger now 🙂

Our journey started at Wednesday afternoon, which lasted three and a half days, till Sunday evening. Hence, as you might assume, we had to bunk off school for two days 🙁 Anyway, after we sweat the alcohol from last night out of our bodies, we were ready to start.

To see all the pictures of the trip you can visit my Picasa album.

Day 1 – Albany

A 430 km drive to Albany. I’m still very amazed that you can drive on a straight road without oncoming traffic for hours. You can only hope that your car will not break down. Finally we arrived in Albany. Established in 1826, shortly before Perth, it is the oldest European settlement in WA and has a population of 25’000.
We checked-in at the Backpackers, cooked a huge amount of spaghetti and went out to a nearby pub. Although its rather small size, I think it can hold up to 50 persons, it had two security guards. No wonder is the alcohol so expensive here if almost every pub needs to employ security staff.
We started telling jokes after we had been drinking a couple of beers. It was a memorable night, very amusing and I didn’t laugh that much since a long time. Just to mention phrases like “Nei, das isch super” or “Kaffi-Creme”.

Day 2 – Augusta

100212 1011-007.jpg The next day started early in the morning. Our schedule was very tight. We drove to the Torndirrup National Park, which lies 15 km further south of Albany, to see The Gap and The Natural Bridge. These spectacular rock formations, which also provide a beautiful view to the windswept rugged coastline, has been created by the massive power of the Southern Ocean.

100212 1311-030.jpg We continued to the William Bay National Park, 80 km further west of Torndirrup. This place is known for its picturesque beaches, untouched coastlines and the Elephant Rocks & Elephant Caves. The intense colors and lack of tourists amplified the breathtaking atmosphere. I got sentimental because I wanted so badly to share this beautiful moment with my girlfriend, who I hadn’t already seen for six weeks. Elephant Rocks, as the name suggests, look like a herd of elephants in the midst of shallow water.

100212 1533-063.jpg Time was our biggest enemy but we managed it somehow to visit the Valley of the Giants in the Walpole Wilderness Area, which is 40 km further west of William Bay. A highlight in there is the Tree Top Walk, on which you can walk literally between the tree crowns of 400-year-old giants in a height up to 40 meters. If you experience fear of heights you will either get rid of your phobia or crap your pants.

After finishing our walk we headed towards Augusta. Twilight was approaching fast and we had to drive very carefully as animals moving unexpectedly on roads. Particularly in twilight or during the night kangaroos ave very active and are crossing the roads more frequently. After driving further 240 km we finally arrived in Augusta around 9:30 pm. Having checked-in at our lovely YHA, we looked for somewhere to have dinner. Augusta’s population is about 1300, therefore we had no much choice. We found a big restaurant, which was close to where we stayed, but unfortunately the kitchen had already closed. However, Joel, hungry as he was, spotted some leftovers of salad from one of the staff members and asked him I he could eat it up. The cooks had mercy on us and offered us a great deal. They would warm up any leftovers from a previous wedding ceremony and just charge us 20$ in total so that they could buy another beer for themselves. They served tons of meat, filled up with vegetables, and also various salads. A perfect deal: A big dinner for 11, not more than 2$ per person. Afterwards, we all went back to our fantastic, comfortable and low priced hostel, the Baywatch Manor YHA, which I can strongly recommend for backpackers.

Day 3 – Bunbury

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After having an extensive breakfast we continued our trip to visit the stunning crystal wonderland Lake Cave in Margaret River. To enter the cave first you need to stroll down about 350 steps between ancient Karri trees rising up to 50 meters into the sky. I mounted my Canon 50mm f/1.8 lens and hoped that I could take a good shoot of the crystalline beauty in extremely low-light conditions. However, this wasn’t an easy task. Without a tripod you have usually no chance at all. But with a bit of improvisation I managed to built a stable fixture with my lens hood 🙂

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Check out the picture, I really think that I achieved the task successfully. Afterwards we walked to a nearby beach, where a bunch of surfers tried to catch the two meters waves, which in my opinion were to powerful.

Later on we drove to Bunbury, which is the 2nd biggest city (or shall I say village) in Western Australia. Quite surprising because compared to the 1.6 million metropolis Perth, Bunbury has only 30000 inhabitants. Different cities, different manners. We stranded in a rock pub which had a clientele of all ages. Starting from 18 years up to probably 50+. Surprisingly, women are used to grab and squeeze men’s bottom cheeks without hesitation, especially the elderly. Despite that Bunbury lies to the south of Perth, which implies lower temperatures, the chicks wore shorter skirts than their fellow citizen from the state’s capital. After having an enjoyable night in the pubs we went back to the Youth Hostel and headed back to Perth on the following day. Ah, almost forgot to mention it. If you want to eat delicious pizzas in Bunbury, have a look at Bianco’s Gourmet Pizza. I will never forget the lovely taste.

CAE writing

You may expect that I’m laying on the beach everyday, sunbathing and keeping an eye out for surfer girls. But the first eleven weeks of my Asia-Pacific trip are not as relaxing as people might assume. To achieve my goal in passing the CAE exam on the 17th of March a lot of work needs to be done. In addition to my 25 lessons a week at the Lexis English school I need to do a lot of homework.

I’ve had my first CAE mock exam last week, which was split up in five categories – Writing, Reading, Use of English, Listening and Speaking. The test results enabled me to determine my English skills and to see if I’m on my way to pass the CAE. I’m very satisfied with the overall result of 76 %, which would be a B grade. But if I want to achieve the highest level in the CEFR I need to pass the CAE with an A grade or more specifically 80 % and above. This level represents the mastery or proficiency of a language.

If you’re wondering how a CAE test might look like I will show you a task from the writing part followed by my article as the corresponding answer. You’ll just get 45 minutes to read all four tasks, then you need to choose one task and write approximately 220 – 260 words. According to your chosen task this could be for example an article, a proposal, a report or an information sheet. Therefore you don’t have plenty time and you must work quickly and efficiently.

Enjoy the reading.

Task – Write an article

A technology magazine, International Technology Today, has asked its readers to submit articles on the impact of mobile phones on modern society. In your article, you should discuss the different personal and business uses of mobile phones and assess the advantages and disadvantages of this technology.


Impact of mobile phones on modern society

The aim of this article is to discuss the personal and business uses of cellular phones and their advantages and disadvantages.

Almost every reader would agree that the communication technology has changed our way of loving dramatically over the last two decades. Mobile phones were dedicated to a small range of CEO’s in their early stage of development and its main purpose was to enable businessmen to stay in touch with their partners and company – anytime and anywhere!

Nowadays, cellulars are affordable to almost anyone. Calling your beloved partner, rearranging meetings just before they start or finding someone easily in a crowded place are just a few of the many advantages provided by this technology. But it also has its drawbacks. People expect that you need to stay on wire (almost all) around the clock. It doesn’t matter anymore if you are on holiday or enjoying your sunday’s family picnic. This development leads to people being unable to “switch-off” and generates more stress.

But the device itself has also undergone a lot of changes over its lifetime. It is not a basic phone anymore, just enabling the user to make calls and text messages. In fact, it is much more powerful than average users expect. Smartphones, like the iPhone, are providing a platform to customers, highly customizable to everyone’s needs. If you get lost in a foreign town you will find your hotel easily. Just install some navigation software  over the air to your smartphone, and the lovely woman’s voice, coming out of the tiny speaker, will guide you reliably to your destination.

But be aware – the sword is double-edged. Smartphones are not as easy to use as the old intuitive mobile phones. Their long lists of features are often also their doom, resulting in very complex user interaction and handling, where non digital-natives especially can’t cope that easily.

Your greatest enemy in the ocean

You might suspect that sharks, poisonous jellyfishes or crabs are the greatest natural enemies for swimmers and surfers.

Ocean-related fatality statistics, however, disprove this assumption. Underwater animals, like the scary white shark, are not the main reason for most casualties. Between five and 15 people are killed by sharks worldwide.

However, the number of casualties by rip currents ranks second after heat-related deaths. Surf Life Saving Australia (SLSA) estimates that between 80 and 90 people drown every year due to rip currents along Australian coastlines. They are responsible for 80 % off all surf zone rescues.

On my first day in Australia, my host-family informed me how dangerous a rip current can be. I already knew that Aussies prefer to drive on the wrong lane, but rip currents, what’s that?

A rip current, also referred to as a rip, is a moving current of water, sometimes strong or fast flowing. It will usually start near the shoreline and flow into the open deep water. It may feel like you are in a fast moving flow of water, like being in a river or you may not notice it at all.
Dragging people away from the beach, rip currents can be extremely dangerous. They often lead to drowning when swimmers attempt to fight against the current, become exhausted and begin to panic. Rips are not undertow, therefore they don’t pull people under water.

Copyright by www.ripcurrents.com.auIf you get caught in a rip current, don’t panic and don’t try to swim against the current. Raise your arm to call for assistance, while floating to conserve your energy. If you are confident, escape the current by swimming parallel to the beach. When free of the current, swim at an angle (away from the current) toward shore. Breaking waves can assist you back to shore.
To get a better understanding of rip currents and professional advice how to escape them just check out the SLSA and USLA websites and the following two movies.
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=M9OMIKsTuqY[/youtube]
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FezsFM5AEsM[/youtube]

The Aquarium of Western Australia (AQWA)

Last Saturday (21st of January 2012) was a very hot and humid day. The mercury almost hit the 40°C mark. I wasn’t really happy about the prospect of going down to the beach and roast in the sun like a kebap. So, I decided to go with another mate from school, Joel, to a more chilly place. And what would be more suitable as a spot in or, even better, under water like the biggest aquarium in Western Australia (AQWA). Known as the number one attraction in WA you can explore 12’000 km of WA’s coastline in just a few hundred metres.
Therefore I’ve decided to cycle to the aquarium because, as you may already know, Perth’s transportation service is &%*!#+*. Cycling up to the north was a real torture: Despite those insane wrong-way drivers I also had to cope with the heat. After 15 km and 2 litres of water I finally reached AQWA.
An absolute must see, you can explore sharks, stingrays and also very poisonous creatures in the DangerZone.

I will show you some pics here to get a better insight. You can find all the pics in my Picasa Gallery.

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